Differenzierte Werkstufe

Die Differenzierte Werkstufe ist ein Teil des allgemein bildenden Schulbereichs.
Für körperbehinderte Jugendliche, die noch nicht in der Lage sind, nach Beendigung der Förderschule ein BVJ bzw. eine Ausbildung zu beginnen, besteht hier die Möglichkeit, gezielt auf eine berufliche Ausbildung vorbereitet zu werden.

Unsere pädagogischen Grundsätze

  • Wir legen großen Wert auf ein respektvolles, höfliches und freundliches Zusammenleben sowie auf einen gewaltfreien Umgang der Schülerinnen und Schüler untereinander.
  • Lebenspraktische Erziehung und Vorbereitung auf das gesellschaftliche und berufliche Leben
  • Förderung einer größtmöglichen Selbstständigkeit und Fähigkeit zur Selbstversorgung in den Lebensbereichen Wohnen, Freizeit und Arbeit.
  • Wir möchten die bestmögliche individuelle Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler erreichen.
  • Die Thematik der beruflichen Entscheidungsfindung und die umfassende Berufsvorbereitung sind zentrale Schwerpunkte.

Das zeichnet uns aus

  • In kleinen Klassen mit durchschnittlich acht Schülern wird nach den Grundsätzen der Sonderschule für Körperbehinderte unterrichtet.
  • Ganztagsschule mit Mittagessen und freizeitorientierten Angeboten.
  • Kombination aus Allgemeinbildendem und Praxisorientiertem Unterricht, handlungsorientierte Förderung im Allgemeinbildenden Bereich.
  • Individuelle, auf jeden einzelnen Schüler abgestimmte Förderung in den Entwicklungsbereichen: Soziabilität, Emotionalität, Kommunikation, Arbeitsverhalten, Mobilität, fachliche Kompetenzen
  • Enge Zusammenarbeit mit den Eltern der Schülerinnen und Schüler, den Therapeuten und den Erziehern im Wohnheim.
  • Die Schülerinnen und Schüler erhalten Lebenserfahrungen und Erfahrungen in Bezug auf den Berufs- und Ausbildungsalltag während der Praktika.

Therapie

  • Im Bedarfsfall wird der Unterricht durch begleitende Maßnahmen wie z.B. Physio-, Ergo-, Logopädie ergänzt
  • Adaption und Einsatz von Hilfsmitteln, auch im Bereich Unterstützte Kommunikation, Verbesserung der Selbstständigkeit
  • Förderung der Kommunikation
  • Mobilitätstraining
  • Motorisch- funktionelles Training
  • Therapeutische Begleitung der Praktika

Wir sind mehr als Schule

  • AG-Angebote z. B. : Englisch, Klettern, Chor, Musiktherapie
  • Projekte: z.B. Café-Betrieb, Genderspezifische Projekte (Frauen, Männer), Fahrradwerkstatt, Schülerfirma, Naturwissenschaftliche- und Kreativprojekte
  • Bewegungsangebote ( Tanz, Bogenschießen, Segeln etc.)

Fit in den Beruf

  • Hinführung zu einer realistischen Selbsteinschätzung  in Bezug auf nachschulische Perspektiven
  • Praktika: Jeder Schüler absolviert eine Vielzahl  von Praktika, je nach Zukunftsperspektive: In Werkstätten für Menschen mit Behinderung, in der Sonderberufsfachschule des KBZO, sowie in unterschiedlichsten regionalen und heimatnahen Firmen.

Kein Abschluss ohne Anschluss

  • Möglichkeit zur Absolvierung eines Vorqualifizierungsjahrs Arbeit und Beruf (VAB)
  • Berufsausbildung in der Sonderberufsfachschule (SBFS) des KBZO
  • Arbeiten im Berufsbildungsbereich (BBB), eine Werkstatt für Menschen mit Behinderung, wenn keine Ausbildung möglich ist.
  • Vorbereitung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt durch spezielle schulische Maßnahmen und in Zusammenarbeit mit dem Integrationsfachdienst (IFD)
  • Unterstützung bei der Suche nach einer geeigneten Arbeitsstelle

Ansprechpartner

Nicole Hohnberg
Abteilungsleitung
Geschwister-Scholl-Str. 2
88250 Weingarten
Tel.: 0751 4007-405
Kontakt